Fortbildungen und Lehrgänge 

Mein Angebot an EWU Lehrgängen:

Basis Pass

Basispass Pferdekunde Aufgabe des Lehrgangs zum Basispass Pferdekunde ist es, dem Bewerber grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd zu vermitteln. Vor Erwerb eines Gelände Abzeichens oder eines Abzeichens (WRA 4,3) muss der Bewerber die Prüfung zum Basispass Pferdekunde bestanden haben. APO Originaltext + Anmerkungen / Erläuterungen Stand 20.3.2016 Seite 25 Die Motivations Abzeichen 8+9 gemeinsam ersetzen den Basispass. § 2200 Zulassung 1. Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist vom Bewerber an den Veranstalter zu richten. 2. Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung sind: – geistige und körperliche mindest Reife des Bewerbers – Teilnahme am Vorbereitungs- Lehrgang § 2201 Anforderungen Die Prüfung besteht aus zwei Teil Prüfungen, die an einem Tag abzulegen sind. Es werden folgende Anforderungen gestellt: 1. Teilprüfung: Praktischer Umgang mit dem Pferd –Pferde Verhalten erkennen, Ansprechen und Annähern an das Pferd, geradeaus Führen von beiden Seiten, Halten an einem vorgegebenen Punkt, Anbinden, das angebundene Pferd zur Seite weichen lassen, Passieren anderer Pferde, Gangmaß Wechsel im Schritt, Slalom, Traben auf gerader Linie, Rückwärts richten, Dreiecks Vorführung . –Pferdepflege einschließlich Anlegen von Beinschutz, Ausrüsten des Pferdes einschließlich Aufzäumen und Satteln, Box- und Paddock Pflege, Mithilfe/Grundsätze/ Sicherheit beim Verladen, Loslassen des Pferdes in die Weide oder den Paddock 2. Stations Prüfungen An jeder Prüfungs Station demonstriert der Bewerber seine praktische Handlungsfähigkeit im jeweiligen Themengebiet und begründet die Zusammenhänge. a) Pferde Verhalten und Umgang mit dem Pferd einschließlich Bewegung – Entwicklungsgeschichte, Pferde Verhalten und der richtige Umgang mit dem Pferd einschließlich Bewegungsbedürfnis, Charakter Beurteilung und Verhaltens Abweichung – Sicherheitsaspekte und Unfallverhütung, einschlägige Bestimmungen des APO Originaltext + Anmerkungen / Erläuterungen Stand 20.3.2016 Seite 26 Tierschutz Gesetzes – Transportieren von Pferden – Identifizieren von Pferden mittels Farbe, Geschlecht, Abzeichen und Brand Abzeichen b) Fütterung und Fütterungs Technik – Grundkenntnisse der Anatomie und der Verdauung – Futtermittel (und Rations gestaltung) – Fütterungstechnik c) Grundlagen der Pferdegesundheit – Pferdepflege, Hufpflege, Ausrüstung – Grundkenntnisse von Anatomie und wesentlichen Erkrankungen – Kenntnisse über Impfungen, Wurmkuren – Erste-Hilfe-Maßnahmen d) Stall Räume, Nebenräume und Bewegungsflächen Grundlagen zu den Themen Haltungsformen, Stall Klima, Stall Einrichtung, Auslauf und Weide § 2202 Prüfungs Ort, Gebühren 1. Die Prüfung kann von Vereinen und Betrieben mit Genehmigung des LV bzw. der LK durchgeführt werden. Ein entsprechender Vorbereitungs Lehrgang ist durchzuführen (siehe FN-Merkblatt, Lehrgangs Dauer ca. 30 LE Kombinationen mit einem WRA 4 oder 3 sind möglich). Die Durchführung des Lehrgangs muss mindestens durch einen Trainer C mit gültiger DOSB- oder BLSVT Trainerlizenz bzw. den Pferdewirt – Fachrichtung Klassische Reitausbildung oder Haltung und Service mit gültiger DOSB-Lizenz oder gültigem BBR-Fortbildungsnachweis (Berufsreiterverband)– bzw. den APO Originaltext + Anmerkungen / Erläuterungen Stand 20.3.2016 Seite 27 Pferdewirtschaftsmeister – Teilbereich Reitausbildung oder Teilbereich Zucht und Haltung – erfolgen. 2. Die Prüfung darf in Verbindung mit einer Prüfung zu anderen Abzeichen im Pferdesport abgehalten werden, nicht jedoch in Verbindung mit einer BV/PLS. 3. Die Gebühren für die Prüfung sind an den Veranstalter zu entrichten. § 2203 Prüfungskommission 1. Bei zehn oder weniger Prüfungsteilnehmern wird die Prüfung von mindestens einem Richter(EWU) oder Richter Breitensport Reiten (FN) abgenommen. 2. Bei elf oder mehr Prüfungsteilnehmern ist die Prüfung von zwei Richtern(EWU) oder Richtern Breitensport Reiten (FN) oder von einem Richter(EWU) oder Richter Breitensport Reiten (FN) und einem Prüfer Breitensport Reiten oder einem Richter und einem Prüfer eines FN Anschlussverbandes (EWU) abzunehmen. In den Stations Prüfungen ist eine Aufteilung der Prüfungskommission möglich. 3. Richter und Veranstalter sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass keine Besorgnis der Befangenheit (z.B. Verwandtschaft, Besitzer, Ausbilder, Arbeitgeber/Arbeitnehmer- Verhältnis, wirtschaftliche Beziehungen) geltend gemacht werden kann. § 2204 Prüfungsergebnis Für die Bewertung sind Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd sowie das Grundwissen über das Pferd ausschlaggebend. Das Prüfungsergebnis lautet „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

WRA 4


Westernreit-Abzeichen 4 (WRA 4) § 3351 Zulassung 1. Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist vom Bewerber an den Veranstalter zu richten. 2. Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung sind: APO Originaltext + Anmerkungen / Erläuterungen Stand 20.3.2016 Seite 28 – Besitz des Basispass Pferdekunde oder der WRA 9 und 8 – Teilnahme am Vorbereitungs-Lehrgang 3. Zugelassene Pferde: 4-jährige und ältere (Stuten und Wallache), die den Anforderungen der betreffenden Klasse entsprechen. Hengste sind nicht erlaubt. Je Prüfung sind pro Pferd und Prüfungsfach in der Regel nicht mehr als zwei Bewerber erlaubt. 4. Erlaubte Ausrüstung gemäß dem EWU-Regelbuch (Ausrüstung Western), wobei auch Senior Pferde im Snaffle-Bit oder Hackamore vorgestellt werden dürfen. Reit Helm ist bei Jugendlichen vorgeschrieben und wird bei Erwachsenen empfohlen. § 3352 Anforderungen Die Prüfung besteht aus vier Teil Prüfungen. Es werden folgende Anforderungen gestellt: 1. Teil Prüfung Horsemanship Die Bewerber reiten eine Einzelaufgabe nach vorgegebenem Pattern. (siehe Auswahl Pflicht Pattern) 2. Teil Prüfung Trail Die Bewerber reiten eine Einzelaufgabe nach vorgegebenem Pattern. (siehe Auswahl Pflicht Pattern) Die festgelegten Pattern für die WRA 4 sind unter www.westernreiter.com zu finden 3. Teil Prüfung Reiten in der Gruppe Die Bewerber stellen ihre Pferde in Gruppen von maximal sechs Reitern in allen drei Grundgangarten inkl. Leicht Traben vor. hinter einander reiten nach Weisung des Ausbilders o. der Richters mit Einbindung von Hufschlagfiguren. Beurteilt werden in allen Reitprüfungen der Sitz und die Einwirkung des Reiters. 4. Teil Prüfung Theorie (mündlich) APO Originaltext + Anmerkungen / Erläuterungen Stand 20.3.2016 Seite 29 Der Bewerber ist in jedem der folgenden Prüfungs Gebiete zu prüfen: Es werden folgende Schwerpunkte gesetzt: a) Ausrüstung (Sattel und Zaumzeug ) b) Grundlagen der Western-Reitlehre C) Pferdekunde (Pflege, Gesundheit, Fütterung und restliche Themen) § 3353 Prüfungs Ort, Gebühren 1. Die Prüfung kann von Vereinen und Betrieben mit Genehmigung des EWU-LV durchgeführt werden. Die Anmeldung erfolgt über die EWU-Geschäftsstelle. 2. Ein entsprechender Vorbereitungs -Lehrgang mit mindestens 24 LE ist durchzuführen. 3. Die Durchführung des Lehrgangs muss durch einen EWU-Trainer C/B/A – mit gültiger DOSB- oder BLSV-Trainerlizenz – erfolgen. Die Anlage muss den Anforderungen des EWU Kriterien Katalogs entsprechen. 4. Die Prüfung darf in Verbindung mit einer Prüfung zu anderen Abzeichen im Pferdesport abgehalten werden, nicht jedoch in Verbindung mit einer BV/PLS. 5. Die Gebühren für die Prüfung sind an den Veranstalter zu entrichten. Bei WRA 3 oder 4 Kursen oder kombinierten Lehrgänge aus WRA 3 und 4 ist bei einem Lehrgangs Leiter die max. Teilnehmerzahl auf 12 und bei zwei Lehrgangs Leitern (die auch beide durchgängig für den Unterricht zur Verfügung stehen müssen) auf 16 begrenzt. § 3354 Prüfungskriterien 1. Praktisches Reiten (drei Teil Prüfungen, drei Noten) – Trail: Die erbrachte Leistung wird mit Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) bewertet. Ein Verreiten im Parcours und im Hindernis führt zum Abzug einer halben Note. APO Originaltext + Anmerkungen / Erläuterungen Stand 20.3.2016 Seite 30 – Horsemanship: Innerhalb der gesamten Prüfung muss mindestens einmal der korrekte Galopp auf jeder Hand gezeigt werden. Kontrollverlust führt zu einem Nichtbestehen der Prüfung. Ein Verreiten führt zum Abzug einer halben Note. – Reiten in der Gruppe: Hier wird geprüft, ob das Pferd innerhalb der Gruppe vom Reiter unter Kontrolle gehalten wird (Schritt, Trab, Galopp). 2. Theorie (mündlich, eine Note) Der Bewerber ist in folgenden Gebieten zu prüfen: Es werden folgende Schwerpunkte gesetzt: – Ausrüstung (Sattel und Zaumzeug) – Grundlagen der Reitlehre- Pferdekunde (Pflege, Gesundheit, Fütterung und restliche Themen) § 3355 Prüfungskommission 1. Das Western Reitabzeichen 3 wird von je einem EWU-Richter und FN-Richter oder einem EWU-Richter und einem EWU –Prüfer, oder einem FN Richter und einem EWU-Prüfer, oder 2 EWU-Richtern gemeinsam abgenommen. Die Richter oder Prüfer müssen die Sonder Qualifikation ihrer Verbände nachweisen. 2. Der Veranstalter lädt die Richter/Prüfer ein. Die Kosten werden vom Veranstalter übernommen. 3. Richter und Veranstalter sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass keine Besorgnis der Befangenheit (z.B. Verwandtschaft, Besitzer, Ausbilder, ArbeitgeberArbeitnehmer-Verhältnis, wirtschaftliche Beziehungen) geltend gemacht werden kann. APO Originaltext + Anmerkungen / Erläuterungen Stand 20.3.2016 Seite 31 § 3356 Prüfungsergebnis 1. Die erbrachten Leistungen werden mit Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) bewertet. Im praktischen Reiten muss im Prüfungsteil Horsemanship mindestens die Note ausreichend (4) erreicht werden. 2. Die Note ungenügend (6) in einer Teil Prüfung oder zwei Noten mangelhaft (f) in zwei Teilprüfungen führen zum Nichtbestehen der gesamten Prüfung. § 3357 Wiederholung der Prüfung Eine nicht bestandene Prüfung kann frühestens nach 3 Monaten wiederholt werden. Auch bei Nichtbestehen einer Teilprüfung muss die gesamte Prüfung wiederholt werden. § 3358 Urkunde, Abzeichen Nach bestandener Prüfung händigt die Prüfungskommission im Auftrag der EWU eine Urkunde und das Abzeichen aus. § 3359 Allgemeines Weitere Durchführung- und Prüfungsbestimmungen regelt das EWU-Merkblatt WRA 4.

WRA3


Westernreit Abzeichen 3 (WRA 3) (Leistungsabzeichen) § 3361 Zulassung 1. Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist vom Bewerber an den Veranstalter zu richten. 2. Mitgliedschaft in der EWU oder einem der EWU angeschlossenen Verein 3. Besitz des Basispass Pferdekunde oder der WRA 9 und 8 APO Originaltext + Anmerkungen / Erläuterungen Stand 20.3.2016 Seite 32 4. Mindestens 4 Wochen im Besitz des WRA 4 Ausnahme: Reiter der Leistungsklasse 3 mit Erfolgen in Trail und Horsemanship bzw. Reiter mit vergleichbaren Turniererfolgen bei anderen Westernreit Verbänden: Mindestens drei Platzierungen (je Disziplin) in Trail und Horsemanship in den Klassen Youth, Amateur oder Open (nicht Novice Youth und Novice Amateur). Europäische Westernreit Abzeichen können bei vergleichbaren Anforderungen auf Anfrage bei der BGS anerkannt werden. 5. Erlaubte Ausrüstung gemäß dem EWU-Regelbuch, wobei auch Senior Pferde im Snaffle Bit oder Hackamore vorgestellt werden dürfen. Reithelm ist bei Jugendlichen vorgeschrieben und wird bei Erwachsenen empfohlen. 6. Zugelassene Pferde: 4-jährige und altere, die den Anforderungen der betreffenden Klasse entsprechen. Je Prüfung sind pro Pferd und Prüfungsfach in der Regel nicht mehr als zwei Bewerber erlaubt. Hengste dürfen nicht von Bewerbern unter 18 Jahren (dürfen nicht von Jugendlichen) geritten werden. Der Teilnehmer kann in jeder Disziplin ein anderes Pferd reiten. § 3362 Anforderungen Die Prüfung besteht aus drei Teil Prüfungen. Es werden folgende Anforderungen gestellt: 1. Teil Prüfung Reiten Der Bewerber ist in folgenden Gebieten zu prüfen: – Trail gemäß vorgegebenem Pattern (siehe Auswahl Pflicht Pattern) – Horsemanship gemäß vorgegebenem Pattern (siehe Auswahl Pflicht Pattern) Die vorgeschriebenen Pattern für das WRA 3 sind unter www.westernreiter.com zu finden – Gelände : Reiten in einer Kolone, Reiten in der Gruppe im Schritt, Trab und Galopp (kann bei schlechten Bodenverhältnissen auch auf einem Außenplatz gemacht werden) , Straßen Überquerung, Einzel Galopp von der Gruppe weg im Schritt zurück – im Lehrgang muss ausgeritten werden und das Verhalten im Gelände geübt werden APO Originaltext + Anmerkungen / Erläuterungen Stand 20.3.2016 Seite 33 2. Theorie (schriftlich) Aus den Fragen des jeweils gültigen Fragenkatalogs werden vom prüfenden Richter/ Prüfer 20 Fragen ausgewählt, davon müssen 15 Fragen richtig beantwortet werden. Wenn weniger als 15 Fragen richtig beantwortet wurden führt das zum Durchfallen durch die Prüfung. 3. Theorie (mündlich) Der Bewerber ist in folgenden Gebieten zu prüfen: – Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Pferdehaltung/Pferdekunde – Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Ausrüstung von Pferd und Reiter – Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Reitlehre, Regelbuch – Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen des Tierschutz Gesetzes, - Unfallverhütung und Ethischen Grundsatze § 3363 Prüfungs Ort, Gebühren 1. Die Prüfung kann von Vereinen und Betrieben mit Genehmigung des EWU-LV durchgeführt werden. Die Anmeldung erfolgt über die EWU-Geschäftsstelle. 2. Ein entsprechender Vorbereitungs Lehrgang mit mindestens 24 LE ist durchzuführen (siehe EWU-Merkblatt). 3. Die Durchführung des Lehrgangs muss durch einen Trainer C/B/A – Westernreiten mit gültiger DOSB- oder BLSV-Trainerlizenz – erfolgen. 4. Die Prüfung darf in Verbindung mit einer Prüfung zu anderen Abzeichen im Pferdesport abgehalten werden, nicht jedoch in Verbindung mit einer BV/PLS. 5. Die Gebühren für die Prüfung sind an den Veranstalter zu entrichten. Der Kursleiter wird gehalten, die reiterlichen Fähigkeiten der Teilnehmer zu überprüfen, ggf. zu verbessern, und nur solche Teilnehmer zur Prüfung zuzulassen, die gute Chancen haben, sie zu bestehen. APO Originaltext + Anmerkungen / Erläuterungen Stand 20.3.2016 Seite 34 Bei WRA 3 oder 4 Kursen oder kombinierten Lehrgänge aus WRA 3 und 4 ist bei einem Lehrgangs Leiter die max. Teilnehmerzahl auf 12, und bei zwei Lehrgangs Leitern (die auch beide durchgängig für den Unterricht zur Verfügung stehen müssen) auf 16 begrenzt. Die Anlage muss den Anforderungen des EWU Kriterien Katalog entsprechen. § 3364 Prüfungskriterien 1. Praktisches Reiten (drei Teil Prüfungen, drei Noten) Trail: Die Disziplin wird analog zum jeweils gültigen Regelbuch gescort und nach gültigem Umrechnungsschlüssel in eine Schulnote umgerechnet. Ein Verreiten im Parcours und im Hindernis führt nicht zu einem Null-Score, sondern zum Abzug einer halben Note. Horsemanship: Der Prüfungsteil gilt als „nicht bestanden“, wenn durch mangelnde reiterliche Kontrolle eine Gefahr entsteht oder der Teilnehmer dadurch „off Pattern“ ist oder Sitz und Einwirkung mit „mangelhaft“ zu bewerten sind. Gelände: Es ist Pflicht, entsprechend den örtlichen Gegebenheiten Geländeübungen durchzufuhren. Hierbei soll geprüft werden, ob das Pferd innerhalb der Gruppe vom Reiter unter Kontrolle gehalten wird (Schritt, Trab und Galopp). Danach soll jeder Teilnehmer nachweisen, dass er das Pferd in diesen Grundgangarten auch alleine beherrscht (hierbei muss er das Pferd von der Gruppe wegreiten). Der Prüfungsteil gilt als „nicht bestanden“, wenn durch mangelnde reiterliche Kontrolle eine Gefahr entsteht, mangelnde Kontrolle bei den Aufgaben in der Gruppe und beim Einzelreiten festgestellt wurde oder Sitz und Einwirkung mit „mangelhaft“ zu bewerten sind. APO Originaltext + Anmerkungen / Erläuterungen Stand 20.3.2016 Seite 35 2. Theorie (zwei Teil Prüfungen, zwei Noten) a) schriftlich b) mündlich § 3365 Prüfungskommission 1. Das Westernreitabzeichen 3 wird von je einem EWU-Richter und FN-Richter oder einem EWU-Richter und einem EWU –Prüfer, oder einem FN Richter und einem EWU-Prüfer, oder 2 EWU-Richtern gemeinsam abgenommen. Die Richter oder Prüfer müssen die Sonderqualifikation ihrer Verbände nachweisen. 2. Die Richter/Prüfer werden vom Kursveranstalter ausgesucht und entlohnt. Der Veranstalter entscheidet selber, welche Richter/Prüfer (mit entsprechender Qualifikation) die Prüfungen abnehmen sollen. 3. Richter und Veranstalter sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass keine Besorgnis der Befangenheit (z.B. Verwandtschaft, Besitzer, Ausbilder, ArbeitgeberArbeitnehmer Verhältnis, wirtschaftliche Beziehungen) geltend gemacht werden kann § 3366 Prüfungsergebnis Die erbrachten Leistungen werden analog zum Regelbuch der EWU gerichtet und der Score in Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) umgerechnet. Im praktischen Reiten muss im Prüfungsteil Horsemanship mindestens die Note „ausreichend“ (4) erreicht werden. Die Note „ungenügend“ (6) in einer Teil Prüfung oder zwei Noten „mangelhaft“ (5) in zwei Teil Prüfungen führen zum Nichtbestehen der gesamten Prüfung. § 3367 Wiederholung der Prüfung APO Originaltext + Anmerkungen / Erläuterungen Stand 20.3.2016 Seite 36 Die Prüfungskommission entscheidet, ob die gesamte Prüfung oder Teil Prüfungen zu wiederholen sind. Bei einer nicht bestandenen Teil Prüfung kann diese innerhalb von 12 Monaten, frühestens nach 3 Monaten wiederholt werden. Bei zweimaligem Nichtbestehen einer Teil Prüfung ist die komplette Prüfung zu wiederholen. § 3368 Urkunde, Abzeichen Nach bestandener Prüfung händigt die Prüfungskommission im Auftrag der EWU eine Urkunde und das Abzeichen aus.